Alte Wohnsiedlung setzt neue Energiestandards

In Köln-Niehl wurde die alte Ford-Wohnsiedlung aus den 50er Jahren vollständig saniert. Während der Wohnkomfort stieg, sank der Wärmebedarf erheblich. Das multivalente EvoFlat-Heizkonzept von Danfoss hat einen wichtigen Anteil daran.

— Dienstag, 4. November 2014 Von Danfoss

Die dreigeschossigen Häuserzeilen der Siedlung wurden 1950/51 für die Mitarbeiter der Ford-Werke gebaut. 2009 entsprachen sie nicht mehr dem aktuellen Standard, so dass sie architektonisch sowie energetisch saniert und umfassend modernisiert wurden.

Das neue Heizkonzept für die 264 Wohnungen besteht aus einer Kombination von Solarthermie und Gas-Brennwerttechnik. In die Wohnungen gelangt die Heizwärme über Pufferspeicher und eine Wohnungsstation, die die Wärme effizient auf die Heizkörper verteilt. Jede Wohnungsstation enthält auch ein Frischwassersystem zur dezentralen Trinkwasser-Erwärmung.

Die verwendeten Wohnungsstationen lassen sich mit allen verfügbaren Energiequellen betreiben, brauchen nur drei statt der üblichen fünf Versorgungsleitungen, sind einfach zu montieren und sorgen für eine hygienisch sichere Trinkwasser-Erwärmung. Optimal geplant und platziert beträgt das Volumen der Warmwasserleitung in der Wohnung weniger als 3 Liter, so dass keine Legionellen-Prüfung erforderlich ist, die die TrinkwV für vermieteten Wohnraum sonst vorschreibt.

Zusätzlich regeln RAW Heizkörperthermostate im Zusammenspiel mit den voreinstellbaren RA-N Ventilgehäusen die Wärme am Heizkörper auf den Punkt.

Durch die Modernisierung sank der Wärmebedarf der Gebäude der Ford-Siedlung von durchschnittlich 290 kWh/m²/a auf 47 kWh/m²/a. Das entspricht einer Energieeinsparung von 94 %. Während die Mieteinnahmen des Vermieters stiegen, sanken die Heizkosten so stark, dass die Mieter heute günstiger wohnen als vor der Sanierung.

 

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